Müde vom Esoterik-Geschwafel?

0815Der Sommer geht zu Ende. Mit ihm wohl auch meine längere Phase der Sammlung, der Neuorientierung und des Schweigens. Ich habe die Zeit genutzt, um mich neu zu sortieren und Dinge, Umstände und Menschen in Liebe oder zumindest Neutralität loszulassen, die ihr „Verfallsdatum“ überschritten haben. Noch ist dieser Prozess nicht ganz abgeschlossen. Warum ich aber jetzt mein Schweigen breche und auf die Bloggerbühne zurückkehre, hat einen Grund. Ich möchte Dich nämlich was fragen. Was, das liest Du heute hier:

Bist Du auch so müde? Hast Du vielleicht auch genug von all den klugen und weisen Sprüchen, die tagtäglich auf Dich niederprasseln und die Dir erklären wollen, wie es geht, wie Du Dein Leben echt prima in den Griff bekommst und nebenbei die Welt rettest? Hast Du vielleicht auch das Gefühl, es sei alles gesagt? Hast Du möglicherweise auch die Schnauze voll, immer wieder denselben Kram immer wieder lesen zu müssen und hast Du am Ende auch genug von den erhobenen Zeigefinger von Gutmenschen, Gurus und selbsternannten MeisterInnen, die zu Ritualen und Zeremonien aufrufen, aber eigentlich ja auch keinen Plan haben, was sie da eigentlich tun?

Hängen Dir Gruppen, oder Gemeinschaften zum Hals raus, weil sie meist doch nur die Plattform für Menschen sind, die Kunden generieren oder ihr aufgeplustertes Ego präsentieren wollen? Frustrieren Dich sogenannte Teams, die nur solange Teams sind, wie sie von Dir profitieren können, aber eigentlich eine knallharte Konkurrenzschiene fahren? All die tollen Communities, die sich so offen und erwacht geben, aber eben doch nur an Deiner Kohle interessiert sind, nerven sie Dich auch? All die Schwätzer, die alles besser wissen, aber selbst heftigst Dreck am Stecken haben, die falschen Propheten und Großredner, die Dampfplauderer und Wichtigtuer, die die Esoszene zu ihrem Spielplatz gemacht haben, aber außer recycelten Sprüchen und billigen Plattitüden nix auf der Pfanne haben, hast Du sie auch so richtig dicke?

Dann willkommen im Club!

Seit Wochen bin ich dermaßen übersättig mit all dem ganzen Esokram, dass ich nicht mal mehr die Motivation aufbringen konnte, selber was in den PC zu klopfen.
Ich habe das Gefühl, es ist alles gesagt. Jeder bekommt doch hundert Mal am Tag gesagt, wo er nach Erkenntnis zu suchen hat, selbst von denen, die eigentlich ein ganz anderes System verkaufen wollen.
Nach innen sollten wir für echte Erkenntnis schauen, aber bitte, lassen wir uns auch von unserem Guru sagen, wie dieses Innen auszusehen hat. Wir selber sind ja am Ende nicht spürig genug oder nicht in der Lage zu erkennen, was da in uns lebt. Da fragen wir doch noch mal lieber bei unserem Engel oder Meister nach, der weiss das bestimmt besser.
Wir lassen uns aufspießen mit den erhobenen Zeigefingern militanter Veganer, die uns zu Schlächtern und Mördern erklären, weil wir vielleicht doch noch nicht so „erwacht“ sind und Fleisch essen.

Wir hegen Selbstzweifel, weil wir Lehrmeinungen von Sektenpredigern und spirituellen Lehrern widersprechen, die ihre Schäfchen zu willfährigen Erfüllungsgehilfen und gehirntoten Mitläufern umfunktioniert haben, denen sie neue Identitäten verpasst und den Floh von „ihrem“ Auftrag ins Ohr gesetzt haben.

Wir lassen uns berieseln von Botschaften der „Geistigen Welt“, die uns darauf vertrösten, dass der Aufstieg sicher ganz bald kommt und eigentlich Jesus auch gleich mal demnächst wieder auf der Matte stehen dürfte…

Bitte, was würde denn passieren, wenn Jesus wirklich käme? Glaubt wirklich einer, dass er die Welt ändern könnte? Sie würden ihn heut vielleicht nicht mehr kreuzigen, aber Gehör würde er wohl kaum finden, denn da hinschauen, wo wir für echte Erkenntnis nun mal hinschauen sollten, das wollen wir doch scheinbar nicht. Jedenfalls nicht, wenn ich sehe, was all die „klugen“ Leute und Lehrer so von sich geben. Jesus war damals unbequem und er wäre es heute wieder, denn er war authentisch und wäre das wohle heute auch. Und ich bin sicher, all diejenigen, die so auf seine Rückkehr warten, wären enttäuscht, weil er so gar nicht ihren Wunschvorstellungen entspräche. Aber ich kann mich natürlich täuschen…

Wir lehnen Religionen ab, weil sie unterdrücken und die Illusion der Trennung von Mensch und Göttlichkeit propagieren. Wir wollen frei sein, unterwerfen uns aber den Dogmen dahergelaufener Küchenpsychologen und WC-Enten, die ihre Heilslehren marketinggerecht unters blauäugige Volk bringen.

Und warum?

Weil wir die Wahrheit nicht ertragen! Wir rühren lieber im rosaroten Esoquark statt in unsere eigenen Abgründe zu schauen. Wir trauen uns nicht, hinzusehen, was in unserer Seele wirklich los ist, weil wir Angst haben, es könnte in Arbeit ausarten. Wir sind bequem. Also lassen wir uns eben unsere Bestimmung channeln und ruhen uns dann darauf aus.
Ich mein, hallo? So als wiedergeborener König Artus oder als inkarnierter Engel, muss ich da der Realität ins Auge sehen? Reicht doch, wenn ich (schein)heilig bin, oder?

Wozu sich mit der Welt da draußen mal wirklich auseinandersetzen? Ich hab doch meinen Guru, meine Seherin oder was weiß ich wen, der das alles für mich interpretiert und garniert mit Einhornpups serviert. Alles easy.

Im Grunde ist es doch egal, wer mich bescheisst. Die Medien erzählen, was die Regierungen wollen. Seriöser Journalismus kommt – wie Erkenntnis – inzwischen nur noch zu dem, der wirklich danach sucht. Das setzt aber Gehirn voraus und den Willen, nachzudenken, zu reflektieren und seine Intuition wirklich zu benutzen. Dazu sind wir aber viel zu müde. Das Leben ist viel zu anstrengend. Da such ich mir doch lieber die Illusion aus, die meine Seele streichelt. Ist auch für alle anderen praktisch. Solange meine Licht & Liebe Blase nicht platzt, bin ich ja ein zutiefst verträglicher Mensch. (Alter, kratz mir bloß nicht am Lack!)
Ich mein, hey, jeder wie er will, aber bitte verkauf(t) mir das dann nicht als „Erwachen“.

Ich selbst komme gerade von einer Wanderwoche aus dem Mühlviertel. Wie lehrreich, wie ruhig, wie nährend und erholsam! Ich habe für mich erkannt, dass mir jeder Baum und jeder Strauch mehr zu erzählen hat, wie der Großteil dieses Esogeschwafels, das mir sonst so tagtäglich begegnet. Probier’s doch mal aus! Vergiss doch mal für nen Moment Auftrag, Aufstieg, lilablassblaue Strahlen, Kristalle und „Engelsymbole“. Geh doch mal wirklich mit Dir in Dialog, mit Dir, Deiner Seele, Deinem Kern, mit dem, was Du wirklich bist. Setz Dich unter einen Baum und schließ die Augen. Atme die frische Luft der Natur, spüre den Herzschlag der Erde, den Wind in Deinem Haar, die Sonnenstrahlen in Deinem Gesicht oder den Regen auf Deiner Haut. Das ist Leben…echt!

In diesem Sinne…

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48 Antworten zu Müde vom Esoterik-Geschwafel?

  1. Ilona schreibt:

    Wow, danke schön! Genau so erlebe ich es auch grad im Moment und der Moment dauert schon etwas länger…Schön, seine Gedanken so wiederzufinden.

  2. daniela schreibt:

    Lieber Stefan,

    Lese ich deine Überschrift, bin ich verleitet zu antworten „JA“ – ja, ich bin auch müde … von all dem vielen das mich erreicht. „JA“ .. auch mich lockt manchmal der Rückzug von der gesamten Szene, scheint mich – wie du es nennst – all das Geschwafel dermassen einzulullen, dass nur der Rückzug und die Besinnung auf sich selbst mich wieder zu mir führt und mich klar spüren lässt.

    Dennoch – darf es nicht sein wie es ist?

    Sind wir nicht nur verleitet – alles in einen Topf zu rühren? Während ich deinen Text zu Ende las, erinnere ich mich plötzlich an meine Zeit der Engelsymbole, Strahlen welcher Farbe auch immer, Botschaften woher auch immer ….. – heute ist all das nicht mehr Teil meines (Er)Lebens – doch es gab eine Zeit in meinem Leben, da war es (mir) wertvoll. Es hat mich unterstützt, auf den Weg gebracht und die Richtung gehalten.

    Heute spricht und lehrt mich das Leben selber – jeder Baum, jede Pflanze, jede Wolke – und nicht zuletzt meine eigene Tiefe. Doch am Anfang brauchte ich die Hilfen, auch das „Geschwätz und die Sprüche“. So sage ich GENAU JETZT in diesem Augenblick. ALL das DARF SEIN.

    Gottes Garten ist nicht schwarz oder weiß, sondern BUNT. Und die VIELFALT der Menschen macht’s aus … jeder so wie er ist, jeder dort wo er auf seinem Weg sich gerade beWEGt.

    DIR ein DANKE für deinen Text, hat er mich doch ein stückWEIT wieder TIEFER an mich SELBST herangeführt.

    Von Herzen von mir zu dir
    Daniela

    • stefantrumpf schreibt:

      Liebe Daniela,

      selbstverständlich hast Du Recht. Das Leben ist bunt, Erkenntnis auch und alles darf sein.
      Uns ebenso selbstverständlich sind alle Hilfsmittel erlaubt, die mich mehr zu mir selbst führen und meinen Weg zur Erkenntnis ebnen.
      Wie bei Dir auch, waren Symbole, Kristalle etc. einmal Teil meines Weges, was sie heute nicht mehr sind. Sie waren für mich wertvoll. Besonders wertvoll waren sie für mich, als ich erkannte, dass ich sie nicht mehr „brauche“ und sie damit ihre Aufgabe bei mir erfüllt haben.
      Ich konnte sie wirklich loslassen, lernte also quasi ohne Stützräder fahren.
      Dazu möchte ich mit meinen Artikeln anregen.
      Natürlich provoziere ich. Natürlich stochere ich in Wespennester und erscheine manchmal ein bisschen böse. Aber ich vertraue darauf, dass es mehr Menschen wie Dich gibt, die das Dahinter sehen, die zwischen den Zeilen lesen können und gerade daraus seine Kraft ziehen kann.

      Dir von Herzen wieder einmal vielen Dank für’S Lesen und Deinen WERTvollen Kommentar!

      Und ebenso von Herzen von mir zu Dir…
      Stefan

  3. Waltraud Mayer schreibt:

    Ein Text der zum Nachdenken anregt. Man darf einfach nie sich selber verlieren und das reale Leben. Das wichtigste ist Achtsamkeit sich selbst und der Umwelt gegenüber, dann paßts schon—

  4. iotunoi schreibt:

    Hi Stefan, ich hab gerade deinen Blog gelesen und auch die Kommentare. Ich spüre dass ich in Kontakt treten will mit dir, direkt. ….und ich weiss noch nicht was ich dir sagen werde, doch mein Schmunzeln auf dem Gesicht verrät mir, dass hier etwas ist, aus meiner Mitte das ausgedrückt werden will. Und ich tue es. Danke, dass du diesen Raum dafür kreiert hast.
    …ich atme……ich kann das was du sagt in seiner Wahrheit voll zustimmen……alles Krücken, die jedoch auch keine sind. Was ich sehe, ist der Versuch des Menschens sich mit einer Gruppe zu identifizieren, damit er erkannt wird und zu einer Gruppe gehört. Die Veganer, die Licht und EngelTribe, die Yoginis, die friedvollen Krieger, die Vegetarier, die LifeTruster, die 5-RhythmenDancer, die GoWiththeflow, die weareone, die Satsang-NonDualisten, die be-in-he-now groovers, die beseelten Künstler, usw usw……und nun kommst du aus der Stille, und ich war gespannt zu hören, was du gefunden hast……..meine Erfahrung ist aus der Stille zu kommen, mit dieser unglaublichen Liebe, die mein herz in 100 Stück aufsprengt und meine Weite und meine Freiheit mit spüren lässt …und ich sehe alle diese Menschen, wie auch dich und ich fühle einfach nur Liebe. Und ich erinnere mich, das wir alle diese formlose, sprachlose göttliche Liebe sind, und das wir Menschen alle alles tun würde um uns indem zu begegnen. So geschehen alle diese komischen Versuche und missverständnisse……so gehe auch ich in den Walt und lass den Baum zu mir sprechen oder den Vogel…..mein Gott diese liebe lässt jeden Vogel pfeifen und jedes noch so kleine Blättchen auf der Baumkrone ist von dieser Liebe durchtränke und es ist genau diese Liebe die dieses kleine Blättchen rausschiebt und so schiebt diese Liebe auch uns alle, dich mich und alles was geschieht. Es geschieht nur alles durch diese Liebe, und diese hat keine Moral keine Gut und Böse, auch nicht für Flüchtlinge auch nicht für unterdrückung, nicht für Mord, nicht für Desillusionierungen und Menschen, die sich selber verraten. Wir Menschen sind frei. In den Wald zu gehen oder zu den Engel, Fleisch zu essen oder nicht, schlussendlich wird in deinem Leben als mensch es einen unterschied machen, wie du dich auf die Menschen beziehst, egal zu welcher Gruppe. Du machst den Unterschied für dich. und du hast ihn jetzt für dich gemacht indem du für dich den Baum und die Naturelemente ehrst. Ich ehre sie auch. Das sind die Werte die mich einfach Mensch und demütg werden lassen, und da kommt bei mir doch die Lust auf, aus dem Wald zu laufen und Menschen zu finden, die mir etwas von mir spiegeln. Ich möchte mir ihnen in Dialog treten und ich möchte sie verstehen und ich möchte verstanden werden. Dazu habe ich nur limitierte Zeit noch hier auf Erden…und diese Sehnsucht und diese Chance habe ich nur als Mensch in diesem Körper. Dieser Körper git mir das grosse Glück und Freude, mit dir zu kommunizieren, lieber Stefan, und diese Finger huschen vertrauensvoll über die Tastatur und machen einen Regentanz………ich schmunzle immer noch……läck du mir (schweizerisch) was hab ich da geschrieben…..das Lebenswasser steigt hoch n meinen Augen und wir gehalten von ihnen. Wer weiss ob ich dir begegnen kann, wirklich du mir ich dir . ich begegne dir und deiner Abgrenzung und deiner Liebe zu den Elementen, ich bin ein Mensch, ich liebe dasselbe wie du.
    Auch die Natur ist immer noch eine Krücke……es geht um das MenchSein, das mit den Bäumen können wir schon lange. Mir wird so bewusst, wieviel Angst und Verletzlichkeit hier ist um mit Menschen zu kommunizieren und zwar nicht als Lehrer – auf Augenhöhe, einfach so………danke Stefan von Herz zu Herz

    • stefantrumpf schreibt:

      Liebe Raffaela,
      wow, puh! Da bin ich jetzt gerade ein bisschen aus der Fassung. 🙂
      Danke Dir von Herzen für diesen so ausführlichen, aus dem Herzen geschriebenen Kommentar.
      Ich fühle mich gerade sehr berührt und mag Dir – für den Moment – einfach nur zustimmen.
      Sei bedankt und willkommen…
      Herzliche Grüße,
      Stefan

  5. Olaf Rendler schreibt:

    Und wenn es noch nicht langt, einfach noch auf eine Esoterik-Messe gehen und nach dem dritten Gang schreiend rausrennen ….. ;-))
    Danke für dieses deutliche Statement!
    Ich habe meinem Zorn früher immer mit dem Wort: „Hausfrauenesoterik“ Luft gemacht. Das kam daher, dass in allen Seminaren der Großteil Frauen waren, die nach der Kinderzeit endlich wieder etwas für sich machen wollten. Etwas gaaaanz Tiefes – aber ungefährliches. Wo frau Zweitwagen , Haus und ungeliebten Alten behalten kann.
    Die wenigen Männer waren eher „Weicheier“ ( wie ich – Hausmann ). Die fanden die Mädelz natürlich ganz toll. Im Sinne von Nett. Die Art Toll und Nett ging mir ab dem zweiten Kind schon auf dem Spielplatz gegen den Strich.
    Das diese meine Wut auf diese Scheinheiligkeit auch aus eigenen Quellen gespeist wurde, ist mir schon klar. Doch wären Gefühle, so wir lernten damit umzugehen, statt sie zu stauen, oft der direktere Weg nach Innen. Sie könnten uns lehren, unserer Macht zu vertrauen, statt sie irgendeinem Politiker, Star oder Guru abzugeben.
    Deshalb begeistern mich deine Worte!

    Olaf

    • stefantrumpf schreibt:

      Lieber Olaf!
      Danke für Deinen Kommentar. Ich gebe zu, den Begriff der „Hausfrauenesoterik“ verwende ich teilweise heute noch – ohne allerdings in irgendeiner Form die Arbeit einer Hausfrau/Hausmannes belächeln oder herabwürdigen zu wollen.
      Ich sehe das ganz ähnlich wie Du und bin sehr dankbar, dass sich einmal ein Mann hier äußert.
      Auch ich kenne die Blicke der Damenwelt, wenn sich ein Mann auf ein Esoseminar wagt. 😉
      Deshalb *hipphipphurra! 😀
      Herzliche Grüße,
      Stefan

    • Heinz Körner schreibt:

      !!! Danke, Olaf! Auch Deine Zeilen treffen es auf den Punkt!

  6. Diana schreibt:

    Lieber Stefan, danke für deine Zeilen. Ich persönlich finde mich gerade wieder. Und zwar an jeder Stelle des Textes. Ja, ich bin in verschiedenen Gruppen um Antworten und Erkenntnisse zu gewinnen. Ja, ich bin auf dem Weg zu mir selbst. Vieles, was ich im Netz fand, hat mich weiter gebracht. Bei manchen hatte ich das Gefühl, die wollen mein Geld. Bei anderen wusste ich, sie wollen wirklich helfen. Ich stehe am Anfang, wo auch du standest. Gerade hab ich die Edelsteine für mich entdeckt… Zwischendrin nervt mich das aber alles im Netz und ich denke, da steht immer und immer wieder das Gleiche. Wie blöd muss ich eigentlich sein, dass ich es trotzdem nicht verstehe? Dann bin ich frustriert über mich selbst und ich guck wieder mal, ob eine „Botschaft“ auf Besserung hinweist. So geht das wieder von vorn los… Allerdings hatte ich gestern die Gelegenheit den ganzen Nachmittag barfuß durchs Gras zu laufen (war auch eine Botschaft- man sollte sich mehr erden). Und das wiederum war richtig richtig schön…
    Es gibt wohl für alles ein für und wi(e)der bzgl. Esoterikforen und Seiten usw.
    Zum Glück habe ich immer die Wahl…

    • stefantrumpf schreibt:

      Liebe Diana,

      vielen Dank für Dein Feedback. Ich kann Diich nur ermuntern, weiter Deinen Weg zu gehen und immer wieder zu prüfen, was sich für Dich (noch) stimmig anfühlt. Experimentiere, probiere aus und bleib nicht stehen.
      Wie Du völlig richtig sagst: Du hast immer die Wahl.

      Herzliche Grüße,
      Stefan

  7. autorinkristina schreibt:

    Lieber Stefan,

    schön, wieder etwas von Dir zu lesen. Dein Schreiben gibt wider, was ich aus den letzten Texten schon erahnte und meinem Entwicklungsstand/Weg recht ähnlich ist.
    Ich habe die Phase des Eso-Geschwurbels weitestgehend hinter mir gelassen, denn ab einem bestimmten Punkt ist es nur ein weiteres Verstecken hinter eigenen Mauern. Ein Verschanzen hinter weiteren Techniken, Ritualen, Meinungen anderer etc., nur um ja nicht sich selbst und seinen Schatten begegnen zu müssen. Ob nun Eso- oder anderes Geschwafel: ich habe es satt, nur von Liebe reden. Ich will diese Liebe leben. Die nächste Challenge nach all den Techniken, Gurus und Einhornpupsen. Laden wir nun also Menschen in unser Leben ein, die sich in einer ähnlichen Phase befinden. Alles hat seine Daseinsberechtigung, schon allein dadurch, weil es da ist. Welche Werkzeuge wir nutzen oder eben nicht mehr, ist unsere Entscheidung. Zu bewerten, welche die anderen benutzen macht aus meiner Sicht wenig Sinn.
    Die Liebe, die ich empfinde, wenn ich mit einem Baum, einem Tier spreche oder mit Kindern spreche/zusammen bin, im Beisammensein mit Erwachsenen zu finden, wird eine neue, weitere, spannende Lebensphase. Ich übe mich schon länger sehr bewusst darin, sie in all meine Beziehungen fließen zu lassen und die Erfolge sind mehr und mehr sichtbar. Ich sehe einfach auch noch wahnsinnig viel Angst und ja auch ab und an Bequemlichkeit im Gegenüber. Manchmal befürchte ich, uns bleibt nicht mehr genug Zeit zu reifen. Was immer auch kommt, ich habe es satt zu schwafeln, ich will L (I) EBEN! Einfach machen, dann klappts auch sicher mit der Resonanz udn so… 😀

    Danke für Menschen wie Dich!
    Herzlicher Gruß,
    Kristina

    • stefantrumpf schreibt:

      Liebe Kristina,

      Ja! Ja! Ja! – Ich mag Dir einfach nur zustimmen!
      Vielen Dank auch Dir für Deinen wertvollen wie wertschätzenden Kommentar.

      Herzliche Grüße auch an Dich!
      Stefan

  8. liv schreibt:

    es ging mir aehnlich, letzte Woche zum Vollmond auf Ibiza, eigeladen zu einer super frequency elevating meditation im kreise der creme de la…der inselesos. hab mich dann fuer eine kajaktour bei bocadillo und bier!!!! entschieden. glitzernd klares wasser und eine mit viel lachem la catalan gefuellte hoehle picknik und der supermoond. leben eben

    • stefantrumpf schreibt:

      Liebe Liv,

      das klingt nach etwas, das mir auch Spass gemacht hätte?
      Wie hast Du Dich damit gefühlt? Gut nehme ich an?!
      Und genau darauf kommt es an – Leben eben!
      Gratuliere!

      Herzliche Grüße,
      Stefan

  9. Tanja Heier schreibt:

    Lieber Stefan, ich glaube, ich lese zum ersten mal was von Dir. Und ich bin sehr erstaunt, wie stark mich Deine (harten) Worte ansprechen. Das alles erreicht mich mehr als das lila-blassblaue Gewäsch der Eso-Szene. Zwar möchte ich auch dieses nicht komplett verurteilen, es hat mir, ähnlich wie bereits von anderen Lesern beschrieben, den Weg in die „andere Welt“ geöffnet. Dafür war und bin ich dankbar. Dennoch stecke ich derzeit fest und mir geht es ähnlich wie Dir: ich kann es nicht mehr hören!!!! Oder noch deutlicher: es kotzt mich an!!!!! Ich schreibe mit viel Herzblut und Freude für die heimische Presse, von daher möchte ich behaupten, ein gewisses Talent dafür zu haben, Gedanken in Worte zu fassen. Aber so wie Du das gemacht hast, wäre es mir nicht gelungen, Hut ab. Man könnte meinen, Du hast meine Verwirrtheit säuberlich geordnet und aufgeschrieben. Mehr als einmal musste ich schmunzeln und dachte: das könnte von mir sein. Vielen Dank dafür. Ich würde ich mich gerne intensiver mit Dir austauschen, falls das möglich ist. Irgendwie hast Du eine ganz besonders verstimmte Saite in mir zum Klingen gebracht. Und ich bin sehr neugierig darauf, was da sonst noch so zum Vorschein kommt. Sollte es tatsächlich etwas Neues geben, einen anderen und für mich stimmigen Weg? Ohne gefühlloses Visualisieren und runterbeten von nicht-helfenden Mantras? Ich bin sicher, dass alles (wirklich alles) seinen Anfang auf der Gefühlsebene findet. Das durfte ich in den letzten Wochen deutlich erleben. So könnte es funktionieren. Wenn Dir bei einer Tätigkeit oder der Begegnung mit einem Menschen das Herz vor Freude aufgeht, dann tut sich was. Soviel ist sicher. Ansonsten fische ich noch ein wenig im Trüben. Vielleicht kannst Du ja noch weiterführende Tipps aus Deinem Erfahrungsschatz teilen? Das wäre schön! Bis dahin alles Liebe für Dich! Tanja

    • stefantrumpf schreibt:

      Liebe Tanja,

      auch Dir vielen, vielen Dank für Dein Feedback und das mitTEILEN Deiner Gedanken und Gefühle.
      Ja, wir sind nicht allein. Viele von uns stecken in diesem ungeordneten Chaos der Konzepte fest.
      Natürlich hast Du die Möglichkeit zum Austausch mit mir. Klarer Fall. Du erreichst mich unter stefan.trumpf@gmx.de
      Ich würde mich sehr freuen, von Dir zu lesen.
      Wäre doch gelacht, wenn wir diese verstimmte Saite nicht wieder in Harmonie brächten 😉

      Alles Liebe auch für Dich!
      Stefan

      • Tanja Heier schreibt:

        danke! Ich melde mich, wenn sich alles ein wenig „gesetzt“ hat. Bis dahin genieße ich den Sommerabend auf meinem Balkon und stoße mit einem Gläschen Wein auf alle an, die sich auch von Deinen Zeilen berührt fühlen. Ein Hoch auf uns Leute!

      • stefantrumpf schreibt:

        Na dann : Zum Wohl! 🙂

  10. Heinz Körner schreibt:

    Einfach nur gut und treffend! Spricht mir aus dem Herzen! Danke!

    • stefantrumpf schreibt:

      Danke Dir für’s Lesen & Dein Feedback! 🙂

      • Dominik Knochel schreibt:

        Lieber Stefan,
        Vielen Dank Dank Dir für Deine Zeile !!! ich bin heute Mittag von meinem Croatien Urlaub heimgekommen und dachte mir schaust mal in´s Net welches ich Im Urlaub weitegehend mied und stieß auf Deinen Artikel. Ich glaube es war der Aufhänger Müde vom Eso – geschwafel der mich neugierig machte und ich aufmerksam, zugegeben mit leichter Skepsis weiterlas….. als du Dich über Engelsglaube und spirituelle Gegebenheiten und die Vermarktung des Geistes aussprachst Dinge und Techniken die den heutigen Menschen in die Hand gelegt werden um Ihre Suche nach Frieden und Glauben (an sich selbst ?) zu befrieden. Ich fragte mich nach den ersten paar Zeilen worauf willst Du hinaus was ist das Dein eigentliches Anliegen ? Bist du vieleicht so ein Battle Rapper Typ der sein Gegenüber mit Worten völlig auszieht und in dann mit nackter Seele dastehn lässt um sein eigenes kleines Welt – Ich -. Ego aufzuwerten um sich selbst zu erhöhen was mir im übrigen zum Glück sowieso als unmöglich erscheint. Bzw. Du Dich als Erfahreneren und um des Weges besser wissenden hinstellst was du meinem jetztigen Gefühl nach WIRKLICH BIST. Du Bist ein sehr sensibler toller und feinsinniger Mensch der durch seine Erfahrung des Schweigens und seiner Hinwendung zu sich selbst in Seinsfühlung kam. Du mit Deinem innersten Kern deinem wie ich es nenne Christusselbst und nun heimgekehrt bist und Dich MITTEILST, Danke dafür Herzlichen Dank Dir dafür. Denn als ich weiterlas und später die ganzen Kommentare war ich wirklich sehr gerührt. Ob ich auch so Müde bin ?
        Nein ich bin es nicht ! Gott sei dank. Und schon gar nicht heute. Ich liebe und schätze die Vielfalt das bunte Treiben auf dem Medimarkt und das sich sein lassen mit Alledem und mit mir selbst.
        Als Ich weiterlas stellte ich zu meiner Freude fest das Du völlig recht hast und das auch noch voll treffend spritzig schön formuliert hast.
        Ich selbst war schon einigem Schwindel ( meist aus Unehrlichkeit oder nicht wahrhaben wollen meiner eigenen Sturheit gegenüber mir selbst ) kurzzeitig erlegen.
        Ich erlebe die Wahrheit in Deinen Worten und Achte Dich.
        Du bist authentisch, n cooler humorvoller Typ der mir mit seinem Bericht echt was mitgeteilt hast und mich motiviert.
        Motiviert in Selbstannahme, Selbstliebe und Vergebung.
        Ich bin ein einfacher Mensch. Ich versuch meine Wahrheit zu ertragen. Ist es im grunde egal wer uns bescheißt wie Du sagst ? Ja ha ha ha. solange ich es nicht bin der sich selbst bescheißt und sich nich traut seiner eigenen Realität ins Auge zu sehn.
        Wie gesagt ich bin heut Mittag von meiner Reise mit meiner Freundin nach Hause gekommen… und ich hab ein Ziel. Das Erfahrene in meinen Alltag zu integrieren…
        Ich will meine Sterne neu ordnen, nach vorne schaun und weitergehn…
        Ich bete um die Kraft und Liebe in den nächsten Wochen die Verantwortung meines mir geschenkten Lebens anzunehmen zu tragen und zu ertragen…Dankbar zu sein für jeden neuen Tag…und meine Erfahrung mit meinen Geliebten, Gefährten und Freunden zu teilen und mich mitzuteilen in Seinem Sinne …. für mich ist es Christus…
        nach einem auslösenden Moment, ja ich hatte die Segel gestrichen voll, bin ich abgehaun hab mir n Moped gemietet und klapperte die Strände ab ….hatte mehrere Möglichkeiten wie ich nun den Tag verbringen wollte kurz im Kopp angetestet und hab mich glücklicherweise für die Variante mit dem Moped entschieden, ha ahh. Bin schon soooo lange nich mehr Moped gefahrn. Das tat gut nach dem erlebten Twist mit mit meiner Freundin einfach nur den Fahrtwind in der Sonne zu spürn und zu fahrn fahrn fahrn…. ich kam an einen wunderschönen Strand, Felsen, Meer, Sonne,. Wasser…an dem ich schon am Tag zuvor mit meiner Freundin war eine ziemlich einsame Bucht an der wir einen ganz tollen, bedeutsamen gemeinsamen Tag erlebten, Während Sie Ihr geliebtes Taichi voller Disziplin, Perfektion und der fruchtbringenden Freude praktizierte, erfreute ich mich einfach wie ein kleines Kind des Meerwassers. Erfrischend kühlend und doch nicht kalt, Salzig und dennoch süß…auf nem Felsen sitzend und mein Buch in der Hand und so gut ich es vermochte auch im Sinn…. da ich am Abend zu zuvor darin ein Mantra gelesen hatte das mich nach einmaligem Lesen etwas erleben lies was ich mit meinem Verstand allein mir in keinsterweise erklären konnte …und ich auch nicht will an dieser Stelle.
        Also, zurück zum Strand. Unser Platz vom Vortag den ich in Andacht an Sie aufsuchen wollte war belegt und so suchte ich mir ein neues Plätzchen am Rande der Bucht auf einem Felsen in Wassernähe…Welches hier schon etwas heftiger gischtsprühend in immmer neuen wunderbaren, einmaligen Wellenformationen sich am Felsenufer brach.
        So hatte ich meinen Fokus gerichtet auf mein Buch, das Meer, die Sonne, mich und wieder das Meer… von meinen Beziehungskummer abgesehn erlebte ich diesen Tag wie ein wunderbares Geschenk Gottes. Danke sehr Danke dem Herrn.
        Ich saß auf dem Felsen …Wasser, Wasser immer wieder Wasser …ich liebe Wasser…
        und die Sonne die sich spiegelte in immmer neuen Siluetten und fließenden Formen.
        Ein stetiges Jetzt…am frühen Abend ging ich ein letztes mal baden im Meer. Wie bei einer Taufe sprang ich immer wieder aufs Neue hinein und wünschte meiner Freundin un all meinen lieben Glück, echt.
        Als ich ich dann abends heimkam in unser Domizil…war ich echt gestärkt und hatte wieder etwas Kraft mich unserer Situation zu widmen und schöpfte ein Senfkorn Hoffnung…
        Lieber Stefan, als ich von Deinem Erleben mit dem Baum und der Natur las, von dem Dialog mit Dir selbst und der Einladung bzw. Aufforderung solch einem Dialog zu beginnen, fühlte ich mich jetzt gerade ermutigt weiter einen solchen Dialog im innen wie auch im außen zu suchen…und verzeih meine vielen Worte, mein Geblubber…will eigntlich zur Ruhe kommmen und in mich hineinhorchen…was ich noch nicht so gut kann aber echt noch lernen will…ich suche keine Aufmerksamkeit. Mir ging´s jetzt einfach nur gut dabei das erlebte wie im Tagebuch aufzuschreiben. Die Essenz:
        Ich find echt toll wie Du Dich erklärst. und wie Du schreibst.
        und ich dacht einfach boah da is ja noch jemand der es mit STILLE gerade so erlebt hat, fühlt und weiterhin tut…;) des find ich echt toll… und so laden vieleicht WIR ein zum nächsten SCHWEIG IN …. ❤
        From heart to heart Dominik
        😉

      • stefantrumpf schreibt:

        Lieber Dominik,

        was soll ich sagen? Ich danke Dir wirklich sehr für Dein ausführliches MitTEILEN Deiner Gedanken und Gefühlswelt.
        Das bedeutet mir sehr viel, zeigt es mir doch, dass wir in der Tat nicht allein dastehen und ich durchaus mit meinen Zeilen jemanden erreiche. Das ist schön! 🙂

        Daher Herzensgrüße auch von mir zu Dir!
        Stefan

  11. Jeanette Franz schreibt:

    Juhu, endlich mal jemand, der sich traut!!!
    Genau über dieses Thema versuchte ich zu diskutieren… Und bin damit mächtig vor ne Mauer gerannt…
    Ich danke Dir!
    Denn dies alles…. Soooo wahr!!!

    Glg, Jea

  12. Annelie Gareis schreibt:

    Danke! Häufig werden viel zu viele Worte, die es nicht nötig gehabt hätten in diese Welt gesetzt zu werden, gesprochen und geschrieben. Das gilt für aufdringliches esoterisches Geschwafel ganz besonders. Für mich kein Problem, darüber hinwegzusehen.

    Dein Artikel gehört für mich nicht zu diesen unnötigen Worten. Ich habe geschmunzelt und gelacht und genossen, wie du vieles auf den Punkt bringst. Vielen Dank nochmals! Ich hänge dem Minimalismus an. Nicht nur in Dingen, sondern auch in dem was ich sage und schreibe. Und nein, Minimalismus bedeutet für mich nicht „wenig“ sondern weglassen von Unwichtigem. Ich bin dabei, es zu lernen und es macht Spass! Liebe Grüsse unbekannterweise…

  13. Rootsman-Trail schreibt:

    Danke für Deine Worte , wenn ich mit meinen Schlittenhunden unterwegs bin , sehe ich die Schöpfung und bin gleichzeitig ein Teil dessen 🙂 Für das brauche ich keinen Guru oder sonst was 😉 der mir erzählt was Spiritualität ist , wers begriffen hat , der lebt es 🙂 🙂 🙂 Stützräder sind ja erlaubt, sollten aber irgendwann abmontiert werden 🙂 wünsche euch allen einen tollen Abend und nochmals danke für deine Worte

  14. leisesohlen schreibt:

    Danke für diese Zeilen. Auch mir gehts manchmal so. Aber genau diese Sprüche, Weisheiten, Bücher… haben mich einst dazu gebracht, über mein Tun und mein Sein nachzudenken. Über die Gedanken- und Achtlosigkeit, mit der ich durchs Leben zog. Und heute sind es andere Menschen, die das alles brauchen, um zu sich zu kommen und letztendlich mal dann deine Erkenntnisse leben können. Darum glaube ich schon, dass es die verschiedenen „GeschäftemacherInnen“ braucht – so manches Seminar hat mir meine Seele geöffnet und das wünsche ich vielen anderen Menschen auch. Und immer wieder greife ich gern zur „esotherischen“ Literatur, um mich mit diesen Gedanken neu beschäftigen zu können.
    Herzliche Grüße, Brigitte

    • stefantrumpf schreibt:

      Liebe Brigitte,

      auch Dir danke ich für Deinen Kommentar.
      Und auch Dir mag ich sagen, dass ich keineswegs die Esoterik an sich verurteile, da sie – wie auch schon erwähnt – auch mir den Weg zu mir selbst erst wirklich möglich gemacht hat. Dafür bin ich sehr dankbar.
      Mir geht es um etwas Anderes, aber ich glaube, das wird eh klar. 🙂

      Herzliche Grüße auch an Dich,
      Stefan

  15. stefanirauh schreibt:

    Wow … wie bin ich denn hier rein geraten 😀 sehr cool geschrieben lieber Stefan … manchmal geht’s mir auch so richtig auf meine nicht vorhandenen Cochones 😉

    Lichtträger so weit das Auge reicht. Damit kann ich irgendwie nichts anfangen. Aber ich möchte sie auch nicht verurteilen. Hat alles seine Berechtigung. Ich habe auch so ein zwei Fähigkeiten, die in so eine Schiene passen würden, fahre aber lieber meine eigene Strecke 😉

    Vielen Dank … Sehr cool (Daumen hoch)
    Stefani (eine ganz neue Leserin)

    • stefantrumpf schreibt:

      Liebe Stefani,

      mir geht es wirklich nicht um Verurteilung. Ich möchte auch Esoterik an sich nicht verurteilen, denn viele Dinge, mit denen ich mich beschäftige oder die Teil meiner Arbeit sind wären durchaus als esoterisch zu bezeichnen.
      Was mir stinkt ist das, was findige Geschäftsleute, Dampfplauderer und andere daraus machen.
      Wie Du völlig richtig bemerkst: Alles hat seine Berechtigung. Aber ich muss ja nicht alles gutheissen.
      Danke Dir, für Deinen konstruktiven Kommentar und für Dein Lob 🙂

      Herzliche Grüße,
      Stefan

  16. Matthias Mala schreibt:

    Jesus, würde …? Vermutlich wäre er ein radikaler Siedler auf der Westbank und damit für die meisten guten Menschen sowieso weg vom Fenster.
    Und was die Eso-Szene angeht, die litt schon an Hirnerweichung vor dem ersten Weltkrieg. Zwischen den Weltkriegen war sie vollkommen hirnlos. Und nach dem vorerst letzten Weltkrieg erreichte sie das Niveau Pudel minus 15. Inzwischen ist sie zu einer Mittelstandswohlfühlplastikreligiösität, für Plastikleute verkommen,
    Ja, selbst die Dekadenz im alten Rom oder während dem Ancien Régime war substanzieller als das heutige Abgleiten in den Sumpf von Hybris und Dummheit.

  17. Hat dies auf flowngrow rebloggt und kommentierte:
    Dem kann ich mich nur anschließen. Ein guter Lehrer stellt lediglich Fragen, die Dich selbst dazu befähigen, Deine eigenen Lösungen zu finden. Andererseits finde ich Gedankenanstöße sinnvoll. Doch in vielen Gruppen fällt mir eine Art „Bekehren“ auf, aber noch viel schlimmer: Du bist noch nicht so weit (wie wir). Doch wenn alles Eins ist, welchen Teil von sich selbst spiegelt derjenige, der mir das sagt? Ich für meinen Teil weiß, dass ich nichts weiß. Dass ich ebenso Lehrer wie Schüler bin, dass ich ebenso zuzuhören habe wie zu erzählen. Meine Intuition hilft mir mittlerweile sehr gut dabei zu spüren, was wann dran ist. Doch: Vom Konsumieren des Mainstreams unreflektiert auf Konsumieren von Esogruppen und -Botschaften umzuschwingen macht niemanden zu einem besseren Menschen. Du bist individuell und einzigartig! Sowas geht nicht ohne Denken 🙂

  18. Christin schreibt:

    Hi hi hi, finde Deine Wortwahl und Deinen Schreibstil sehr amüsant und treffend. *Daumen hoch*. Den Inhalt natürlich auch 😉 Weiter so. Alles Gute

  19. Pingback: Die Coolen Blogbeiträge für Anfang September

  20. Gina schreibt:

    Jepp … so isset. Genau so. Und ich habe das schon länger so gesehen und dem auch ein paar Seiten in meinem Buch gegönnt. Weil es einfach so was von unerträglich geworden ist 🙂 Aber … so glaube ich … das wird früher oder später jeder genauso für sich entdecken. Spätestens wenn er sich selbst anfängt in Frage zu stellen, weil das, was er da so klug von sich gibt, eigentlich gar nichts ist, was er selbst zu bieten hat. Und spätestens an diesem Punkt setzt die Bescheidenheit ein. Und aus der Bescheidenheit entsteht die Demut, die nichts Negatives ist (für alle, die jetzt gleich wieder argumentieren wollen, dass sie nicht kuschen werden) … 😉

  21. Teamworkart schreibt:

    Lieber Stefan,
    ich habe mir am Anfang meines Weges zu mir selbst auch alles reingezogen, was mir in die Finger kam. Das war alles so spannend, und ich hatte ständig neue Aha-Erlebnisse. Ich glaube, man muss sich ja auch erst mal orientieren um dann eine Auswahl für sich zu treffen. Wenn man in sich hineinhört, merkt man auch relativ schnell, was passt und was nicht. Das Unterbewusstsein hat immer Recht und lässt sich nicht täuschen.

    Ich habe mich an zwei Aussagen orientiert, und die haben immer noch ihre Gültigkeit:
    1. „Sieh es wie ein Angebot im Supermarkt. Da nimmst du auch nur mit was dir gefällt, oder was du brauchst. Den Rest lässt du eben liegen“. Da kommt es einem ja auch nicht in den Sinn mit dem Geschäftsführer zu diskutieren warum er ungesunde Chips oder Fleisch aus Massentierhaltung im Sortiment hat….
    2. „Was dich trifft, das betrifft dich auch“. Was dich nicht trifft, nicht interessiert, was du nicht verstehst etc. betrifft dich auch nicht. Jedenfalls ist es in dem Moment nicht dein Thema. Das kann morgen schon anders sein. Man kann einen Vortrag z.B. oft anschauen oder anhören und wundert sich immer wieder, dass man Dinge hört, die man vorher nicht gehört hat…

    Ansonsten denke ich eben auch: Alles hat seine Berechtigung, alles darf da sein, denn es ist ja sowieso schon da. Man kann niemanden bekehren oder ändern, das kann jeder nur selbst. Wir meinen aber immer noch, andere überzeugen zu müssen, dass unsere Erkenntnisse auch für sie stimmig sind, und wir beurteilen und verurteilen ständig und merken es gar nicht. Wenn wir damit aufhören, hat sich das Mauerthema auch erledigt. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und darf genauso sein, wie er ist. Es gibt kein gut oder schlecht, richtig oder falsch, es gibt nur Erfahrungen, und alles hat einen Sinn, auch wenn wir den oft nicht erkennen.

    Viel Theorie und immer wieder die Schwierigkeit der Umsetzung. Ich selbst weiß noch lange nicht, wer ich wirklich bin, und wenn man das irgendwann erreichen würde, wäre man wohl erleuchtet…
    LG Sabine

    • stefantrumpf schreibt:

      Liebe Sabine,

      in vielem mag ich dir sicher zustimmen, aber – sei mir bitte nicht böse – so ganz verstehe ich nicht, was Du mit Deinem Kommentar sagen möchtest…

      LG,
      Stefan

  22. Sabrina Boleyn schreibt:

    Hallo lieber Stefan,

    es ist schon ziemlich spät (00:02) aber es ist Wochenende und ich hatte Zeit, mir mal endlich deinen Artikel in aller Ruhe durchzulesen. Habe gerade auch überlegt ob ich nicht mal auch endlich einen eigenen Blog eröffnen soll. Aber ich habe ja nie Zeit.^^ Jetzt mal zurück zum Thema, um mich mal meinen Vorrednern anzuschließen, ja auch mich habe viele Dinge die ich gesehen und gelesen habe auf einen neuen und vielleicht weitsichtigeren, friedvolleren Weg gebracht. Ich habe gelernt mich selbst und auch andere besser anzunehmen, was mir in all den Jahren Psychotherapie nicht gelungen ist. Ich denke aber auch, dass dies daran lag, das ich dort vor allem meinen Schmerz rausließ aber nicht hören oder sehen wollte, was ich damit „Falsch“ mache.
    Ich bin vielen auf dem Weg den ich jetzt seit ein paar Jahren gehe sehr dankbar. Natürlich habe ich auch Kartenleger in Krisenzeiten angerufen und mich dann gewundert warum, deren Prognosen oft nicht eintrafen. Heute weiß ich warum, ich hatte mich einfach noch nicht genug geöffnet, war noch nicht bereit den Weg zu gehen.

    Leider musste ich auch oft erfahren, und so ist es mir leider heute Abend auch passiert, in einer sogenannten, (wir akzeptieren jeden und alles wie er ist und schicken alles in den Frieden und in das Licht) Gruppe…. ich auf sehr große Intoleranz stieß, wenn ich anderer Meinung war, oder es wagte Dinge kritisch zu hinterfragen…. Standardsätze wie es kommt alles wie es kommen muss und alles ist von oben geführt…. glaube ich zu einem gewissen Grad. Zum einen glaube ich daran, weil mir oft schon Menschen begegnet sind wo ich dachte, Mensch und jetzt genau zu diesem Zeitpunkt…. wobei Wünsche auch unbewusste Energie sind… und dies auch möglicherweise von außen sichtbar war… so würde es wohl der Realist oder der Atheist der Esoterik beschreiben.
    Ich habe es satt von Toleranz und göttlicher Liebe eingehüllt zu werden und dann gerade im Esoterikbereich auf die Intolerantesten Menschen zu treffen, die mir oft genug begegnet sind.

    Fazit: Für mich gibt es einen Gott, und er ist da, aber er hüllt mich genau dann in seine Liebe wenn ich wirklich bereit bin mein Herz für ihn zu öffnen. Ich glaube nur mehr mir selbst, und das was mir das Universum sagt.
    Wenn ich Intoleranz und Fanatismus suche dann schließe ich mich einer Sekte (Zeugen Jehovas)?? an.

    Auch dieses NewAge Verhalten der „saubermänner“ und über anderen Menschen stehenden Verurteilung einer „Modeerscheinung“ ich bin vegan, und deswegen so „rein“ geht mir mittlerweile nur noch auf die Nerven.
    Ich kenne viele bodenständige, rauchende, trinkende, und Fleisch essende Mitmenschen die auch Channeln und Engelsbotschaften erhalten, weil sie ihren Weg gefunden haben. Aber wo Alice Schwarzer versuchte, eine Wunde aufzureißen, so versuchen diese Menschen, eine französische Revolution herbeizuführen, die alleine schon deswegen nicht bestehen kann, weil ein Staat der seine Bauern subvensioniert, um den Menschen zu verkaufen wie gesund Milch und Fleisch doch für uns Menschen seien, dies nie zulassen würde.

    In diesem Sinne, ich danke dir für deinen Artikel.

    • Sabrina Boleyn schreibt:

      was ich vor lauter „Wut “ gerade noch vergessen habe zu schreiben besitzt sich auf den Absatz: Standartsätze wie es kommt alles wie es kommen muss….
      Dazu möchte ich noch sagen, ich erlebe viele Menschen,darunter auch leider meine Mutter die sich auf diesem Satz ausruhen. Die ihr Leben auf einmal nicht mehr selbst in die Hand nehmen und sagen „was solls ich kann ja eh machen was ich will, wenn es so bestimmt ist ist es so bestimmt.“ Ich könnte da trotz aller Toleranz manchmal wirklich an die Decke gehen.
      In diesem Sinne, nochmals Danke und Danke fürs Lesen. Sabrina

    • stefantrumpf schreibt:

      Liebe Sabrina,

      vielen Dank für Deine so ausführliche und lebendige Stellungnahme.
      In vielem kann ich auch Dir nur zustimmen.
      Es geht mir in meinem Artikel auch nicht um Esoterik-Bashing, sondern um das, was von einigen Leuten daraus gemacht wird.
      Ich denke, ich werde das in einem eigenen Artikel wohl noch einmal klarstellen.
      Ich sage Dir herzlichen Dank für’s Lesen. Es freut mich, dass meine paar Zeilen doch bei vielen Menschen einen Denkprozess anregen konnten…
      Ziel erreicht! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Stefan

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